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	<title>Christian Ruhm</title>
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	<description>Die Fotografische Verweigerung</description>
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		<title>Passanten</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 08:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seearr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jahrelang hatte es Christian Ruhm vermieden bei seinen urbanen Aufnahmen auch Personen zu fotografieren. An einem Spätsommertag im Jahr 2008 beobachtete er am Spree-Ufer ein verliebtes Paar, durch die Distanz geschützt begann er diese intime Situation einzufangen &#8230; bei einer innigen Umarmung schließlich löste er diesen Moment jedoch in einer diskreten Unschärfe auf. Dieser Moment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang hatte es Christian Ruhm vermieden bei seinen urbanen Aufnahmen auch Personen zu fotografieren.</p>
<p>An einem Spätsommertag im Jahr 2008 beobachtete er am Spree-Ufer ein verliebtes Paar, durch die Distanz geschützt begann er diese intime Situation einzufangen &#8230; bei einer innigen Umarmung schließlich löste er diesen Moment jedoch in einer diskreten Unschärfe auf.</p>
<p>Dieser Moment war zugleich der Beginn der Passanten-Serie, die Christian Ruhm bis heute fortsetzt.</p>
<p>Das flüchtige Hinsehen, das verschämte Wegsehen oder auch die einer gewissen Reizüberflutung geschuldete Oberflächlichkeit im Blick. Die Personen, die Persönlichkeit lösen sich hinter diesem Schleier auf, lassen damit Vermutungen oder Deutungen zu &#8211; bewahren aber gleichzeitig ihr Geheimnis.</p>
<p>2008-2012</p>
<p>Diverse Formate, Edition von 150 (+ 2AP)<br />
Die Motive können <span style="text-decoration: underline;"><strong><a title="zur Whitewall Galerie" href="http://www.whitewall.com/CRuhm#" target="_blank">via WHITEWALL</a></strong></span> bestellt werden.<br />
(c) Christian Ruhm</p>
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		<title>aus.art.END 1.0</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seearr</dc:creator>
				<category><![CDATA[IV. Raum 3]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Werkgruppe, die Christian Ruhm als einen konsequenten weiteren Schritt seiner fotografischen Verweigerung ansieht, kam es ihm vor, als hätten nun die Bilder die Regie übernommen. Jedem Werk gingen zahllose Versuche voraus, bis der Grad der Abstraktion schließlich zum gefühlten Bild passen wollte. &#8220;Aus der Reihe der entstanden Bilder trat von ganz allein jenes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Werkgruppe, die Christian Ruhm als einen konsequenten weiteren Schritt seiner <em>fotografischen Verweigerung </em>ansieht, kam es ihm vor, als hätten nun die Bilder die Regie übernommen.<br />
Jedem Werk gingen zahllose Versuche voraus, bis der Grad der Abstraktion schließlich zum gefühlten Bild passen wollte.</p>
<p>&#8220;<em>Aus der Reihe der entstanden Bilder trat von ganz allein jenes hervor, welches in meinen Erinnerungen genau den gewünschten Abstraktionsgrad hatte&#8230;</em>&#8220;, notiert Christian Ruhm im März 2012 &#8211; und später:<br />
&#8220;<em>Die abstrakten Werke sind überhaupt die Kompliziertesten &#8211; man weiß nie wirklich, wann und wie sie entstehen &#8230; aber wenn sie dann da sind, ist es jedesmal ein wundervolles Erlebnis &#8230; so stelle ich mir den Moment vor, den mal als Vater haben muß, wenn man zum ersten Mal das eigene Neugeborene im Arm hält.</em>&#8221;</p>
<p>Zum Abschluss der Werkschau steht passenderweise das Bild vom Waldorf Astoria Neubau vom März 2012 &#8211; das perfekte Schwesterstück zum formular.00 aus dem Jahre 2000.</p>
<p>Diverse Formate, Edition von 150 (+ 2AP)<br />
Die Motive können <span style="text-decoration: underline;"><strong><a title="zur Whitewall Galerie" href="http://www.whitewall.com/CRuhm#" target="_blank">via WHITEWALL</a></strong></span> bestellt werden.<br />
(c) Christian Ruhm</p>
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		<title>Familienalbum</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 15:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seearr</dc:creator>
				<category><![CDATA[I. Raum 1]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist das wohlbekannte Bild aus dem Familienalbum eigentlich mehr eine Gedankenstütze oder doch nur eine vorgegaukelte Realität längst vergangener Tage&#8230;? Helfen uns diese Art von Bildern… und: Wie würden sie erscheinen, wenn die Fotografie nie, aber die „Gedankenmalerei“ oder „Erinnerungsprojektoren“ sehr wohl erfunden worden wären? Die Urgroßeltern hatten nicht die Möglichkeit ihre Erinnerung an die Vorfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das wohlbekannte Bild aus dem Familienalbum eigentlich mehr eine Gedankenstütze oder doch nur eine vorgegaukelte Realität längst vergangener Tage&#8230;?<br />
Helfen uns diese Art von Bildern… und: Wie würden sie erscheinen, wenn die Fotografie nie, aber die „Gedankenmalerei“ oder „Erinnerungsprojektoren“ sehr wohl erfunden worden wären?</p>
<p>Die Urgroßeltern hatten nicht die Möglichkeit ihre Erinnerung an die Vorfahren anhand von Fotografien zu überprüfen. Das könnte sich im Nachhinein als ein großer Vorteil herausstellen… erwachsen aus Erinnerungen nicht sehr oft Ideale und sind diese Ideale nicht viel tröstlicher als das genaue, konservierte Abbild der Vergangenheit?</p>
<p>Bei den Bildern aus dem “Familenalbum”  hat Christian Ruhm diese Gedankenlücken, das längst Vergessene oder vielleicht auch nie richtig erlebte visualisiert in dem er die sorgfältig gescannten Vorlagen intuitiv digital verfremdet &#8211; übereinander schichtet, um sie letztlich (mit einem <em>analogen touch</em> versehen) wieder auszubelichten und erneut in den kollektiven Erinnerungskreislauf zu bringen …</p>
<p>Januar 2012</p>
<p>Diverse Formate, Edition von 150 (+ 2AP)<br />
Die Motive können <strong><span style="text-decoration: underline;"><a title="zur Whitewall Galerie" href="http://www.whitewall.com/CRuhm#" target="_blank">via WHITEWALL</a></span></strong> bestellt werden.<br />
(c) Christian Ruhm</p>
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		<title>Formulare für die neue Stadt</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 10:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seearr</dc:creator>
				<category><![CDATA[III. Mezzanin]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Über dem Narbengelände, das langsam verschwindet so nur Phantomschmerz bleibt. Es dringt kaum hörbar ein fieses Lachen aus der roten  Info-Box und in den Gräbern wird leise rotiert&#8221; Die Befindlichkeit des Landes, (c) 2000 Blixa Bargeld Bei einem Spaziergang über den Potsdamer Platz im Jahr 2000 stellte CR fest, dass ihm die neu entstandene Architektur in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>Über dem Narbengelände, das langsam verschwindet<br />
</em><em>so nur Phantomschmerz bleibt. Es dringt kaum hörbar ein fieses Lachen<br />
</em><em>aus der roten  Info-Box und in den Gräbern wird leise rotiert</em>&#8221;<br />
<strong><em>Die Befindlichkeit des Landes</em></strong>, (c) 2000 Blixa Bargeld</p>
<p>Bei einem Spaziergang über den Potsdamer Platz im Jahr 2000 stellte CR fest, dass ihm die neu entstandene Architektur in Berlins neuer Mitte wenig inspirierte.<br />
Er schlenderte lange durch die Straßen ohne auch nur eine einzige Aufnahme zu machen.<br />
Aus einer Bankfiliale kam ihm eine Frau entgegen, die einige Formulare in Händen hielt … diese Begegnung brachte ihn schließlich dazu, die darauf folgenden Aufnahmen so weit zu reduzieren, dass fast nur leere Flächen übrig blieben &#8211; wie in unausgefüllten Formularen.</p>
<p>Diese erste abstrakte Serie von Christian Ruhm wurde ganz bewußt im Zwischengeschoß der virtuellen Ausstellung untergebracht, bildet sie doch weder Anfang noch Ende des gesamten abstrakten Werks sondern vielmehr ein Bindeglied zu den vergangenen und noch zu entstehenden Serien.</p>
<p>Format 20x30cm, Edition von 150 (+ 2AP)<br />
Die Motive können <span style="text-decoration: underline;"><strong><a title="zur Whitewall Galerie" href="http://www.whitewall.com/CRuhm#" target="_blank">via WHITEWALL</a></strong></span> bestellt werden.<br />
(c) Christian Ruhm</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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